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Protokoll MV März 10

Jahresbericht 2009 

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Situation Bali

Bali ist die reichste Provinz in Indonesien und konnte in der Vergangenheit ausserordentlich stark vom Tourismus profitieren. Nicht ganz zu Unrecht spricht man von einem eigentlichen Shangri-La, einem Paradies, denn die Insel und damit der Grossteil der Bevölkerung profitieren von einem ganzjährlich angenehmen Klima mit Durchsschnittstemperaturen um 28 Grad und viel Regen, welcher zu einer fast unglaublichen Fruchtbarkeit in den südlich der Berge gelegenen Gebieten führt.

geographische und klimatische Besonderheiten

Die geografischen und klimatischen Besonderheiten Balis sowie die speziellen Windverhältnisse führen dazu, dass während 9 Monaten im Jahr die Wolken an den südlichen Hängen des heiligen Vulkans Mount Agung, am Mount Abang, am Mount Batur und am Massiv des Mount Batukaru ihre Wassermassen loslassen und für die grosse Fruchtbarkeit von Zentralbali und der Region um Ubud, Bangli, Gianyar, Tabanan und Denpasar sorgen. In diesem Bereich der Insel scheint die für Bali so sprichwörtliche Harmonie zwischen Göttern, Menschen und Natur fast perfekt zu stimmen.

Nordosten von Bali

Ganz anders sieht es dagegen im Nordosten von Bali, insbesondere in der Berg- und Küstengegend zwischen Amlapura, Ahmed bis fast nach Singaraja aus. Während der Trockenzeit, das heisst, während dem Südostmonsun, fällt in dieser Gegend absolut kein Regen. Die wenigen Brunnen in Küstennähe reichen kaum aus, um die Menschen notdürftig mit Wasser zu versorgen. Dieser Teil der Insel gleicht einer von Steinen und Lavamassen übersäten Halbwüste, auf der, während der Trockenzeit, nur noch Kakteen, die anspruchslose Lontarpalme und grösstenteils dornige Wüstengewächse gedeihen können.